Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen



160330 GANZ GROSSES TETRIS



»Konzeptionelle Modellentwicklung zur strategischen Ingebrauchnahme supportiver Thesaurusstimulation für die kreativ-linguistische Prozessoptimierung im Wirkungskreis von Kommunikationsdesign und artverwandten Disziplinen visuell-verbaler Informationstransferierung«

So oder ähnlich könnte der Titel dieser Masterthesis lauten, wäre sie nicht ausgerechnet eine Abschlussarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign. Stattdessen heißt sie schlicht: »Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen«.


Wortschatzkiste Cover



Wortschatzkiste Inhaltsverzeichnis
Wortschatzkiste Abstract

Die Masterthesis »Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen« entstand an der FH Potsdam unter der Betreuung von Prof. Matthias Beyrow und Prof. Jutta Simson. Im Mittelpunkt stehen kurze, kreativsprachliche Aufgaben im Bereich Werbung und Design, die unter dem Oberbegriff der Titelentwicklung zusammengefasst werden. Die zentrale Fragestellung lautet dabei: »Wie hilft man Gestalter*innen bei der Titelentwicklung?«.

Im Theorie- und Rechercheteil der Arbeit werden hierfür die Grundlagen sprachlicher Kreativität vermittelt und der Begriff des Titels und seine Funktion erklärt. Zahlreiche Headlines und Slogans veranschaulichen die wichtigsten Stilmittel und auch Techniken, Methoden und Hilfsmittel zur Titelentwicklung werden umfassend vorgestellt.


Wortschatzkiste Gehirnforschung
Wortschatzkiste Headline
Wortschatzkiste Stilmittel
Wortschatzkiste Techniken + Methoden + Hilfsmittel
Wortschatzkiste Hilfsmittel
Wortschatzkiste Denkmuster

Im Zentrum der Analyse steht eine Versuchsreihe mit Text-Expert*innen und Designstudierenden. Anhand dreier Aufgaben zur Titelentwicklung werden ihre Denkmuster analysiert und miteinander verglichen.

Bei den kreativsprachlichen Expert*innen handelt es sich um den Texter Michael Bukowski, die Texterin Silke Schlüter, die Drehbuchautorin Dorothea Otto, die Texterin Petra van Laak, den Comedian Michael Timm, den Texter Tobias Geigenmüller, den Rapper Vit-Armin B, die Texterin Imke Jungnitsch und den Journalisten Dirk Gieselmann, die im Vorfeld per Interview und Arbeitsproben einen Einblick in ihr Schaffen geben.

Als Vergleichsmenge dienen die Denkmuster von 40 Informations­design­Studierenden der FH Joanneum in Graz, die im Sommersemester 2015 am Kurs »Kreatives Texten« unter der Leitung von Christoph Marek teilnahmen.


Wortschatzkiste Versuchsaufbau
Wortschatzkiste Michael Bukowski Steckbrief
Wortschatzkiste Michael Bukowski Aufgabe
Wortschatzkiste Petra van Laak + Dirk Gieselmann
Wortschatzkiste Analyse

Die wichtigsten Erkenntnisse und Herangehensweisen aus der Theorie, der Analyse und der konsultierten Fachliteratur werden im Praxisteil in Form eines Clusterings auf einem Plakat zusammengetragen. Die gewählten Schlagworte sollen dabei insbesondere Gestalter*innen dazu ermutigen, anleiten und inspirieren, ihr kreatives Potential auch auf sprachlicher Ebene zu nutzen.

Als personalisierbares Arbeitsblatt ohne Anspruch auf Vollständig- oder Allgemeingültigkeit ist die »Wortschatzkiste« jedoch keine Garantie für die erfolgreiche Titelentwicklung. Sie ist ein umfassendes Angebot. Bonne Chance!

www.wortschatzkiste.com
www.applaus-potsdam.de/2016/aussteller/Iven_Sohmann
www.designmadeingermany.de/2016/122194/

Die »Wortschatzkiste« ist als DIN-A0-Plakat im Shop erhältlich.


Wortschatzkiste Poster A0
Wortschatzkiste Strategie Closeup
Wortschatzkiste Texten Closeup
Wortschatzkiste Schreiben Closeup
Wortschatzkiste Slogan Closeup
Wortschatzkiste Headline Closeup

Logos



160315 ZEICHEN DER ZEIT (2009–2016)



Logos Iven Sohmann

WG-tation



150515 BÄÄÄH!



Dreckige Münder, klebrige Böden, schmutzige Witze – der studentische Saustall als Putzplan gewordene Plakatserie »WG-tation« vor vergilbter Raufasertapete. Pfuiteufel.


WG-tation1
WG-tation2
WG-tation3

Schibboleths



140716 WAS QUATSCHST/BABBELST/SCHWÄTZT DU DA?



Der Begriff »Schibboleth« (hebräisch für »Getreideähre«, später auch »Kennwort«) beschreibt in der Linguistik eine sprachliche Besonderheit, durch die sich Sprecher*innen einer Region zuordnen lassen. Für Nicht-Ortsansässige sind Schibboleths wie das steirische »Höllböllkernöl« (Kürbiskernöl) oder das berndeutsche »Miuchmäuchterli« (Milchgefäß) oft unbekannt und zudem äußerst schwer auszusprechen. Mundartausdrücke in der Alltagssprache sind jedoch meist viel subtiler und lassen erst in ihrer Verkettung Rückschlüsse auf die Heimat der Sprechenden zu.

Schibboleths Graphic


Die Infografik »Schibboleths« entschlüsselt den regionalen Code der Sprechenden mit vier bis sieben Fragen und verortet sie so in beziehungsweise um eine von 51 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zentral und zuallererst steht dabei die Frage nach dem in der Heimat üblichen Begriff für ein Kind männlichen Geschlechts. Ist die Antwort darauf »Junge« und werden die weiteren Abbildungen entlang des Pfades mit »viertel elf«, »Anspitzer« und »Einmachglas« bezeichnet, so liegt die Heimat der Befragten beispielsweise im Raum Magdeburg.


Schibboleths Manual


Die »Schibboleths« zugrunde liegenden Erhebungen entstammen dem »Atlas zur deutschen Alltagssprache«, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Salzburg, der Université de Liège und der Universität Augsburg.

www.atlas-alltagssprache.de

»Schibboleths« ist als Plakat im Shop erhältlich.


Schibboleths Composing
Schibboleths

Diamant Brauerei



140331 HEIMISCH, HÄNDISCH, HOCHKARÄTIG



In Magdeburg fließt meist Bier von sonstwo aus dem Zapfhahn, was den Einheimischen bitter aufstößt. Schließlich bieten das Quellwasser der Colbitz-Letzlinger Heide, der fruchtbare Boden der Magdeburger Börde und das Hopfenanbaugebiet Elbe-Saale seit jeher beste Voraussetzungen für das vielzitierte »Bier von hier«.

Die Magdeburger Brautradition fand ihr vorläufiges Ende mit der Schließung der Diamant Brauerei im Jahr 1994. Wie viele ehemals volkseigene Betriebe war man der großen Konkurrenz im wiedervereinigten Deutschland nicht gewachsen. Seit 2005 erinnert die neu gegründete Privatbrauerei Diamant Magdeburg wieder an das einstige Dasein als Bierhochburg. An die Erfolge der altehrwürdigen Marke konnte sie mit ihren naturtrüben Frischbierkreationen bislang jedoch nicht anknüpfen.

Aufbauend auf einer umfassenden Analyse der Gestaltung deutscher Bierflaschen, soll der praktische Teil der Bachelor-Thesis »Handschliff – Relaunch des Magdeburger Diamant Bieres« den edlen Stein nun endgültig wieder ins Rollen bringen. Wie auch die Produkte, grenzt sich das dabei entwickelte Erscheinungsbild vom Einheitsgeschmack ab und eröffnet selbstbewusst den Kampf um Kneipen und Kaufhallen.

www.diamant-brauhaus.de
www.applaus-potsdam.de/aussteller/ivensohmann/
www.designmadeingermany.de/2014/67596/
www.brewberlin.com/post/114053579613/


Diamant Brauerei Pilsener Close-Up
Diamant Brauerei Composing
Diamant Brauerei Pilsener Composing
Diamant Brauerei Luxator Composing
Diamant Brauerei Weißer Bock Composing
Diamant Brauerei Hefeweizen Composing



Diamant Book



Diamant Brauerei Flasche 1
Diamant Brauerei Flasche 2
Diamant Brauerei Etikett 1



Diamant Brauerei Geschichte 1
Diamant Brauerei Geschichte 2



Diamant Brauerei Design 1
Diamant Brauerei Design 2
Diamant Brauerei Design 3

Eselsbrücken



140623 ORTHO UND TYPO



Unter der Annahme, dass Lese-Rechtschreib-Schwäche und Kreativität miteinander korrelieren, lassen sich Lernhilfen und -strategien für Betroffene aus dem Repertoire der Typografie entwickeln.

In diesem Experiment führt der Weg über »Eselsbrücken«. Einprägsame Erklärbilder sollen den Betroffenen dabei helfen, häufig vorkommende Rechtschreibfehler zu vermeiden. Außerdem werden diese von sprachwissenschaftlichen Herleitungen untermauert, die speziell für Legastheniker*innen typografisch aufbereitet wurden: kurzzeiliger Flattersatz ohne Worttrennungen, viel Durchschuss und deckungsungleiche Buchstaben (b/d/p/q und I/l).

Beispiele wie »Furnier«, »Reflexion« und »Sonnyboy« sind oft sogar für Menschen ohne attestierte Rechtschreibstörung lehrreich, wodurch auch die Allgemeinheit für diese oft unterschätzte Problematik sensibilisiert wird.


Eselsbrücken 1
Eselsbrücken 2
Eselsbrücken 3

DD Dingbats



121223 PIXELGRAMME



Die Piktogrammschrift »DD Dingbats« wurde für den Online-Themenstadtplan der Landeshauptstadt Dresden im Zuge eines Website-Relaunches entwickelt.

Hier zeigt der Osten seine Westentasche: von Taxiständen über Kleingartenanlagen bis hin zu Eheberatungsstellen ist das Spektrum der anwählbaren Themen breit gefächert. Damit die Piktogramme gestalterisch stringent und auch in kleinsten Darstellungsgrößen gut zu erkennen sind, liegt ihnen ein 24er-Raster zugrunde. Die integrierten Glyphen entstammen der Helvetica, die zugleich Corporate Font der Landeshauptstadt Dresden ist.

Noch kann man jedes der 100 Piktogramme über die deutsche Tastaturbelegung anwählen. Der Font wird jedoch Stück für Stück erweitert und auf den Vertrieb vorbereitet: DD Dingbats demnächst dann downloadbar!

stadtplan.dresden.de

Das Plakat zur Schrift ist schon jetzt im Shop erhältlich.


DD Dingbats Logo
DD Dingbats Overview


DD Dingbats Manual

Applaus 2012



121011 KLATSCH UND TRATSCH



Anlässlich des 20. Geburtstags der FH Potsdam wächst auch Applaus 2012 über sich hinaus. Bereits zum siebten Mal tritt die Veranstaltungsreihe als Plattform für Studierende, Designbegeisterte und Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter*innen in Erscheinung. Neben der gewohnten Präsentation herausragender Abschlussarbeiten durch die Absolvent*innen der Studiengänge Kommunikations-, Produkt- und Interfacedesign sowie der Europäischen Medienwissenschaft gehören eine FHP-Sonderausstellung und mehrere Konferenzen zum Programm.

Als Beitrag zum FHP-internen Wettbewerb verspricht das Appplaus Event Design folgerichtig »Bombenstimmung und knallende Korken für echte Kracher!«

www.applaus-potsdam.de
www.20jahre.fh-potsdam.de


Applaus 2012 Keyvisual1
Applaus 2012 Keyvisual2

Deutsches Archäologisches Institut



120714 INSTITUTUM ARCHAEOLOGICUM GERMANICUM



Ausgerüstet mit Fedora und Peitsche stieß man zwischen griechischen Lekythos-Vasen und hyperboräischen Greifen einst auf das Deutsche Archäologische Institut (DAI). Gänzlich freigelegt und restauriert könnte dieser altehrwürdige Schatz heute wie folgt in neuem Glanz erstrahlen. Könnte.

www.dainst.org


DAI Logo
DAI Keyvisuals
DAI Website

Inklusion



120417 WEG FREI



Die Aktion »Inklusive Bildung, Bildung inklusive« des brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) plädiert für die Aufnahme von Kindern mit Behinderungen in das allgemeine Bildungssystem. Gemäß der UN-Behindertenrechts­konvention reicht das Maßnahmenpaket von Barrierefreiheit bis zur Individualbetreuung.

Der Beitrag für den Logo-Wettbewerb des MBJS nimmt die gegenwärtigen Einschränkungen beim Wort: Weg frei für Inklusion!

www.mbjs-brandenburg.de


Inklusion Logo
Inklusion Website

Komplott

(mit Janina Prenzing)



111022 ÖKÖ? OKAY!



Die Aufkleberreihe »Komplott« appelliert an das ökologische Bewusstsein alltäglicher Umweltsünder*innen.

Durch Intervention an Ort und Stelle – in diesem Fall an verschiedensten Standpunkten auf dem Campus der FH Potsdam – wirken die Folienmotive unnötigem Energie- und Rohstoffverbrauch effektiv entgegen. Vielfältige Illustrationen und Texte ermöglichen die passende Ansprache für allen: Zierwerk versinnbildlicht Ressourcenwertigkeit, Hinweisschilder informieren über Sparmaßnahmen, bedauernswerte Haustiere klagen Verschwendung an und Sprechblasen poltern gegen Fehlverhalten.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt ein online verbreiteter Videomitschnitt, der die maskierten Öko-Aktivist*innen bei der kompromisslosen Klebetat zeigt – sehenswerter Plot mit Plott also!

www.vimeo.com/salznpfeffer/komplott


Komplott Logo
Komplott Plot
Komplott Composing

Komplott Documentation



Einige »Komplott«-Motive sind als Aufkleber im Shop erhältlich.

Durch die Nominierung für den Bundespreis Ecodesign 2013 und Veröffentlichungen im Buch »Cause and Effect – Visualizing Sustainability« des Gestalten Verlags sowie im polnischen Designmagazin 2+3D fand das Projekt »Komplott« internationale Beachtung.

www.bundespreis-ecodesign.de
shop.gestalten.com/cause-effect.html
www.2plus3d.pl/kwartalnik/47


Komplott PR

Waldwelten Eberswalde



111022 BACK TO THE ROOTS



Wer fremdländische Bäume bestaunen möchte – wohl­gemerkt ohne Lametta – sucht wohl eher im Worldwideweb als im Wald weit weg. Dabei bieten die Waldwelten Eberswalde eine echte Alternative: Auf 145 Hektar wachsen hier Bäume fernster Länder zur Erforschung des Klimawandels.

Das visuelle Erscheinungsbild dieses Standorts für Kultur, Wissenschaft und Abenteuer, basiert auf einem Zeichen, das dem »W«, dem Grundriss und dem Grün der Waldwelten entstammt. Auf Wunsch werden die Gäste während des Ausflugs von Chimären zum Anheften, aufschlussreichen Broschüren und einem Orientierungssystem samt Scout begleitet, sodass das Verstehen mit dem Erleben hier stets einhergeht.

Das Konzept wurde im Corporate-Design-Wettbewerb der Stiftung Waldwelten mit dem 3. Platz ausgezeichnet und war Teil der Gruppenausstellung »Ein Designer steht im Walde« im Gewächshaus des Forstbotanischen Gartens in Eberswalde.

www.waldwelten.de


Waldwelten Monster
Waldwelten Logo
Waldwelten Keyvisual
Waldwelten Wayfinding

Grüße



110510 POSTROMANTIK



Egal ob liebe, beste oder freundliche – Grüße findet man auf jeder Karte. Und Karten für jeden Anlass findet man nun bei Grüße, wo zur Freude der Magdeburger*innen noch alles die Handschrift der Inhaberin trägt.

www.grüße-laden.de


Grüße
Grüße Flyer

Potsdamer Straße



110326 FLOWERPOWER & UNDERCOVER



Von palästinensischen Automobilgebieten und Fata Morganen am Wintergarten. Von Streifenwagen und gewagten Streifen. Von florierenden Parkplätzen und verdeckten Verbrechen. Ein Spaziergang in Wort und Bild vom Pallasseum zum Potsdamer Platz.


Potsdamer Straße



»Potsdamer Straße, Berlin-Schöneberg.
Florierende Parkplätze für florierende Geschäfte.

Mitten im Winter hegen ansässige Firmen Frühlingsgefühle, denn vereinzelt blüht es wieder im Problembezirk. Nachdem die ehemals so bedeutsame Straße aufgrund der Deutschen Teilung partiell eingegangen war, erreicht sie augenscheinlich wieder mindestens Mauerblümchen-Status.

Durch die Blume spricht man bereits darüber: Bald wird hier bewiesen, dass Defloration nicht zwangsläufig ein irreversibler Prozess ist.

Denn die ›Potse‹ ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.«

Flowerpower



»Potsdamer Straße, Berlin-Schöneberg.
Verdeckte Verbrechen für verdeckte Ermittler.

Im Morgengrauen des zehnten Novembers wurden Schandflecke von bislang unbekannten Anwohnern provisorisch unter den Teppich gekehrt. Alles nur Fassade? Sicher hätten sie die Schmierfinken lieber gestellt und sich vorgeknöpft, anstatt Geknüpftes davorzustellen, doch wenn ›Graffiti in flagranti‹ scheitert, folgt eben ›Graffiti inkognito‹.

Natürlich sind diese Bemühungen zunächst oberflächlich, doch der Kern der Sache ist aller Ehren wert – demonstriert er schließlich den wachsenden Gemeinsinn einer intakten Straße.

Hier steht nicht nur was vor der Wand.
Hier steht was vor dem Wandel.«

Undercover



Vom 01.–09. April 2011 sind »Flowerpower & Undercover« als Teil der Gruppenausstellung »Vom Sozialpalast zum Kulturforum« in der Berliner Galerie cubus-m zu sehen. Zudem wird »Undercover« gleichzeitig als Finalbeitrag des 1/Award-Wettbewerbs auf der 5. Triennale der Photographie in Hamburg ausgestellt.

www.cubus-m.com
www.oneaward.de


Flowerpower & Undercover Composing

Wunderbaum



110323 DAS AUTO FÄLLT NICHT WEIT VOM STAMM



»Wenn bei Schweißgeruch an Stelle von Warmwasser und Seife lediglich zum Deodorant gegriffen wird, bezeichnet man dies umgangssprachlich als ›Truckerdusche‹. Das Äquivalent für jedwede Ausdünstungen im Automobil funktioniert ähnlich: Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen, bedient man sich eines Wunder-Baums. Der für gewöhnlich am Rückspiegel baumelnde Raumluftverbesserer sollte ursprünglich für natürliche Frische sorgen. Jedoch liest sich das Herstellersortiment mittlerweile wie eine Cocktailkarte: ›Wild Child‹, ›Piña Colada‹, ›Forest Fresh‹ – Verkehrsrisiken inklusive, wenn der Fahrer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Wer in Deutschland solch blaues Wunder erleben will, kauft die Duftnote ›New Car‹. Ein Beleg dafür, dass hierzulande das Gefährt mehr Geltungssymbol als Gebrauchsgegenstand ist. So findet dieser Einweg-Lufterfrischer vor allem Anwendung bei Autos, die schon mehr Fahrer hatten als so manch Einkaufswagen, und deren Besitzer olfaktorisch besonders hartgesotten sind. ›New Car‹ riecht nämlich leider – oder Gott sei Dank – nicht nach Plastikprunk, sondern schlichtweg nach Parfümprotz. Wer davon die Nase voll hat, fährt besser, wenn er – je nach Ursache – Geruchsneutralisierer verwendet oder sein Vehikel einer Grundreinigung unterzieht. Klar, letzteres kostet Zeit. Und Zeit ist Geld. Aber Geld stinkt eben nicht.«

Wunderbaum



Die Glosse »Das Auto fällt nicht weit vom Stamm« wurde im Sabine Magazin (5/2011) des Fachbereichs Design der FH Potsdam veröffentlicht.

Wunderbaum

Technischer Immobilienservice Magdeburg



091231 JUST IN TIM



Pünktlich zur Gründung am Neujahrstag 2010 erreichten die Geschäftsdrucksachen den Firmensitz der TIM GmbH in Magdeburg, wo sie mit gebührendem Feuerwerk empfangen wurden. Im Vorfeld wurde das Corporate Design vom Naming bis zur Website für das mittelständische Unternehmen entwickelt. Kein Wunder, dass in der Nacht alle aus dem Häuschen waren.

www.timagdeburg.de

TIM Logo
TIM Visitenkarte
TIM Website