Artikel



SIDE JOBS IN ZEITSCHRIFTEN



Wenn nicht gerade für Marken und Unternehmen, dann für Print- und Online-Magazine. In Form von Kolumnen, Kritiken und Essays. Über visuelle und verbale Kommunikation, Persönliches und das Große im Kleinen. Eine Auswahl bisheriger Veröffentlichungen.



Artikel Collage

IN.FUSED MAGAZIN

BIER, BARS & BRAUER MAGAZIN

MIXOLOGY MAGAZIN

DIVERSE

FH Potsdam (FHP)



RAUS AUS DER SCHUBLADE



Damit der kreative Output des Fachbereichs Design am Semester­ende nicht in den Planschränken des Campus verschwindet, reichert die FH Potsdam den Lehrbetrieb regel­mäßig mit praxis­nahen Projekten an. Die dazugehörigen Kurs­doku­menta­tionen dienen dem internen ZETUP Transferservice als Werbe- und Akquise­mittel für zukünftige Kooperationen.



FHP-Kursdokumentationen Cover

Konzept, Text, Redaktion: Iven Sohmann
Gestaltung: Mandy Puchert (FHP Hochschulkommunikation)


FHP-Kursdokumentationen Innenseiten
FHP-Kursdokumentationen Innenseiten
FHP-Kursdokumentationen Innenseiten
FHP-Kursdokumentationen Innenseiten
FHP-Kursdokumentationen Innenseiten

Spreequell

(mit HELDISCH GmbH)



MUNDART, MOMENTE UND MINERALWASSER



Im Auftrag von und in enger Zusammenarbeit mit HELDISCH entstanden mehrere Texte und Konzepte für Spreequell Mineralbrunnen. Nachfolgend zwei kräftige Schlucke.




Nachdem die Alt-Berliner Schnauzen auf den Flaschen von Spreequell bereits zu Wort kamen, setzt die Berliner Jugend die POS-Kampagne aus dem Vorjahr fort. Ein Online-Label-Generator begleitet die Aktion und lässt für jede erfolgreiche Spruch­einreichung einen Euro an unterstützenswerte Jugendprojekte fließen.


Spreequell Berliner Jugend



Speziell für das stille Mineralwasser Spreequell Naturell wurden Kampagnenmotive ent­wickelt, die Menschen in unbeschwerten Alltagssituationen mit Glas- und PET-Flaschen zeigen. Denn in der Stille liegt die Kraft.



Spreequell Volle Pulle Still Motiv 1
Spreequell Volle Pulle Still Motiv 2

Fotografie: Delia Baum
Make Up: Sutida
Styling: Cariin Cowalscii
Retusche: Wagnerchic


Spreequell Volle Pulle Still Plakatwand

NABU – Naturschutzbund Deutschland

(mit HELDISCH GmbH)



INS HAUS GEFLATTERT



Gemeinsam mit HELDISCH wurden mehrere Spendenmailings für den NABU erarbeitet. Der größte deutsche Umweltverband setzt sich seit 120 Jahren für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt ein. Gegründet als »Bund für Vogelschutz«, liegt ihm der gefiederte Freundeskreis dabei besonders am Herzen.



NABU Komposition

Die Direct-Mailings enthalten neben dem Spendenaufruf stets einen umfangreichen Info-Flyer zu den Projekten des NABU sowie feine Giveaways als Dankeschön. Zudem lenken ausgeklügelte Flyer­mechaniken den Blick auf gefährdete Tiere wie den Rothals­taucher, den Wendehals oder den Grauen Kronen­kranich – Vögel for future!

www.nabu.de



NABU Rothalstaucher
NABU Kronenkranich+Wendehals Komposition

Konzept, Text: Iven Sohmann
Gestaltung: HELDISCH GmbH


NABU Kronenkranich Komposition
NABU Kronenkranich Flyer
NABU Kronenkranich Flyer
NABU Kronenkranich+Wendehals Komposition

Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen



GANZ GROSSES TETRIS



»Konzeptionelle Modellentwicklung zur strategischen Ingebrauch­nahme supportiver Thesaurusstimulation für die kreativ-linguistische Prozessoptimierung im Wirkungskreis von Kommunikationsdesign und artverwandten Disziplinen visuell-verbaler Informationstransferierung«

So oder ähnlich könnte der Titel dieser Masterthesis lauten, wäre sie nicht ausgerechnet eine Abschlussarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign. Stattdessen heißt sie schlicht: »Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen«.


Wortschatzkiste Cover



Wortschatzkiste Inhaltsverzeichnis
Wortschatzkiste Abstract

Die Masterthesis »Wortschatzkiste – Texthilfe für Gestalter*innen« entstand an der FH Potsdam unter der Betreuung von Prof. Matthias Beyrow und Prof. Jutta Simson. Im Mittel­punkt stehen kurze, kreativsprachliche Aufgaben im Bereich Werbung und Design, die unter dem Oberbegriff der Titel­entwicklung zusammengefasst werden. Die zentrale Fragestellung lautet dabei: »Wie hilft man Gestalter*innen bei der Titel­entwicklung?«.

Im Theorie- und Rechercheteil der Arbeit werden hierfür die Grundlagen sprachlicher Kreativität vermittelt und der Begriff des Titels und seine Funktion erklärt. Zahlreiche Headlines und Slogans veranschaulichen die wichtigsten Stilmittel und auch Techniken, Methoden und Hilfsmittel zur Titelentwicklung werden umfassend vorgestellt.


Wortschatzkiste Gehirnforschung
Wortschatzkiste Headline
Wortschatzkiste Stilmittel
Wortschatzkiste Techniken + Methoden + Hilfsmittel
Wortschatzkiste Hilfsmittel
Wortschatzkiste Denkmuster

Im Zentrum der Analyse steht eine Versuchsreihe mit Text-Expert*innen und Designstudierenden. Anhand dreier Aufgaben zur Titelentwicklung werden ihre Denkmuster analysiert und mit­einander verglichen.

Bei den kreativsprachlichen Expert*innen handelt es sich um den Texter Michael Bukowski, die Texterin Silke Schlüter, die Drehbuchautorin Dorothea Otto, die Texterin Petra van Laak, den Comedian Michael Timm, den Texter Tobias Geigenmüller, den Rapper Vit-Armin B, die Texterin Imke Jungnitsch und den Journalisten Dirk Gieselmann, die im Vorfeld per Interview und Arbeitsproben einen Einblick in ihr Schaffen geben.

Als Vergleichsmenge dienen die Denkmuster von 40 Informations­design­studierenden der FH Joanneum in Graz, die im Sommer­semester 2015 am Kurs »Kreatives Texten« unter der Leitung von Christoph Marek teilnahmen.


Wortschatzkiste Versuchsaufbau
Wortschatzkiste Michael Bukowski Steckbrief
Wortschatzkiste Michael Bukowski Aufgabe
Wortschatzkiste Petra van Laak + Dirk Gieselmann
Wortschatzkiste Analyse

Die wichtigsten Erkenntnisse und Herangehensweisen aus der Theorie, der Analyse und der konsultierten Fachliteratur werden im Praxisteil in Form eines Clusterings auf einem Plakat zusammengetragen. Die gewählten Schlagworte sollen dabei insbesondere Gestalter*innen dazu ermutigen, anleiten und inspirieren, ihr kreatives Potential auch auf sprachlicher Ebene zu nutzen.

Als personalisierbares Arbeitsblatt ohne Anspruch auf Vollständig- oder Allgemeingültigkeit ist die »Wortschatzkiste« jedoch keine Garantie für die erfolgreiche Titelentwicklung. Sie ist ein umfassendes Angebot. Bonne Chance!

www.wortschatzkiste.com
www.applaus-potsdam.de/2016/aussteller/Iven_Sohmann
www.designmadeingermany.de/2016/122194/

Die »Wortschatzkiste« ist als DIN-A0-Plakat im Shop erhältlich.


Wortschatzkiste Poster A0
Wortschatzkiste Strategie Closeup
Wortschatzkiste Texten Closeup
Wortschatzkiste Schreiben Closeup
Wortschatzkiste Slogan Closeup
Wortschatzkiste Headline Closeup

Schibboleths



WAS QUATSCHST/BABBELST/SCHWÄTZT DU DA?



Der Begriff »Schibboleth« (hebräisch für »Getreideähre«, später auch »Kennwort«) beschreibt in der Linguistik eine sprachliche Besonderheit, durch die sich Sprecher*innen einer Region zuordnen lassen. Für Nicht-Ortsansässige sind Schibboleths wie das steirische »Höllböllkernöl« (Kürbiskernöl) oder das berndeutsche »Miuchmäuchterli« (Milchgefäß) oft unbekannt und zudem äußerst schwer auszusprechen. Mundartausdrücke in der Alltagssprache sind jedoch meist viel subtiler und lassen erst in ihrer Verkettung Rückschlüsse auf die Heimat der Sprechenden zu.

Schibboleths Graphic


Die Infografik »Schibboleths« entschlüsselt den regionalen Code der Sprechenden mit vier bis sieben Fragen und verortet sie so in beziehungsweise um eine von 51 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zentral und zuallererst steht dabei die Frage nach dem in der Heimat üblichen Begriff für ein Kind männlichen Geschlechts. Ist die Antwort darauf »Junge« und werden die weiteren Abbildungen entlang des Pfades mit »viertel elf«, »Anspitzer« und »Einmachglas« bezeichnet, so liegt die Heimat der Befragten beispielsweise im Raum Magdeburg.


Schibboleths Manual


Die »Schibboleths« zugrunde liegenden Erhebungen entstammen dem »Atlas zur deutschen Alltagssprache«, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Salzburg, der Université de Liège und der Universität Augsburg.

www.atlas-alltagssprache.de

»Schibboleths« ist als Plakat im Shop erhältlich.


Schibboleths Composing
Schibboleths

Eselsbrücken



ORTHO UND TYPO



Unter der Annahme, dass Lese-Rechtschreib-Schwäche und Kreativität miteinander korrelieren, lassen sich Lernhilfen und -strategien für Betroffene aus dem Repertoire der Typografie entwickeln.

In diesem Experiment führt der Weg über »Eselsbrücken«. Einprägsame Erklärbilder sollen den Betroffenen dabei helfen, häufig vorkommende Rechtschreibfehler zu vermeiden. Außerdem werden diese von sprachwissenschaftlichen Herleitungen untermauert, die speziell für Legastheniker*innen typografisch aufbereitet wurden: kurzzeiliger Flattersatz ohne Worttrennungen, viel Durchschuss und deckungsungleiche Buchstaben (b/d/p/q und I/l).

Beispiele wie »Furnier«, »Reflexion« und »Sonnyboy« sind oft sogar für Menschen ohne attestierte Rechtschreibstörung lehrreich, wodurch auch die Allgemeinheit für diese oft unterschätzte Problematik sensibilisiert wird.


Eselsbrücken 1
Eselsbrücken 2
Eselsbrücken 3
Eselsbrücken 3
Eselsbrücken 3

Potsdamer Straße



FLOWERPOWER & UNDERCOVER



Von palästinensischen Automobilgebieten und Fata Morganen am Wintergarten. Von Streifenwagen und gewagten Streifen. Von florierenden Parkplätzen und verdeckten Verbrechen. Ein Spaziergang in Wort und Bild vom Pallasseum zum Potsdamer Platz.


Potsdamer Straße



»Potsdamer Straße, Berlin-Schöneberg.
Florierende Parkplätze für florierende Geschäfte.

Mitten im Winter hegen ansässige Firmen Frühlingsgefühle, denn vereinzelt blüht es wieder im Problembezirk. Nachdem die ehemals so bedeutsame Straße aufgrund der Deutschen Teilung partiell eingegangen war, erreicht sie augenscheinlich wieder mindestens Mauerblümchen-Status.

Durch die Blume spricht man bereits darüber: Bald wird hier bewiesen, dass Defloration nicht zwangsläufig ein irreversibler Prozess ist.

Denn die ›Potse‹ ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.«

Flowerpower



»Potsdamer Straße, Berlin-Schöneberg.
Verdeckte Verbrechen für verdeckte Ermittler.

Im Morgengrauen des zehnten Novembers wurden Schandflecke von bislang unbekannten Anwohnern provisorisch unter den Teppich gekehrt. Alles nur Fassade? Sicher hätten sie die Schmierfinken lieber gestellt und sich vorgeknöpft, anstatt Geknüpftes davorzustellen, doch wenn ›Graffiti in flagranti‹ scheitert, folgt eben ›Graffiti inkognito‹.

Natürlich sind diese Bemühungen zunächst oberflächlich, doch der Kern der Sache ist aller Ehren wert – demonstriert er schließlich den wachsenden Gemeinsinn einer intakten Straße.

Hier steht nicht nur was vor der Wand.
Hier steht was vor dem Wandel.«

Undercover



Vom 01.–09. April 2011 sind »Flowerpower & Undercover« als Teil der Gruppenausstellung »Vom Sozialpalast zum Kulturforum« in der Berliner Galerie cubus-m zu sehen. Zudem wird »Undercover« gleichzeitig als Finalbeitrag des 1/Award-Wettbewerbs auf der 5. Triennale der Photographie in Hamburg ausgestellt.

www.cubus-m.com
www.oneaward.de


Flowerpower & Undercover Composing